Angebote zu "Humboldts" (16 Treffer)

Humboldts Preußen - Wissenschaft und Technik im...
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Während der Frühphase der Industrialisierung und der Zeit der Herausbildung der Natur- und Technikwissenschaften herrschte überall in Europa Aufbruchsstimmung. Doch während in Frankreich die Revolution tobte, setzte die preußische Elite auf allmähliche Reformen. Dabei verband sie das Ziel technischer Innovation mit der Hoffnung auf soziale und ökonomische Verbesserungen. Viele der damaligen Naturforscher, Techniker und Staatsbeamte engagierten sich für den technischen und sozialen Fortschritt und das Gemeinwohl. Ursula Klein beschreibt diese Epoche und das Entstehen der Naturwissenschaften in Preußen nicht als anonymen Prozess, mit Hilfe von Zahlenkolonnen und Tabellen, sondern als gelebte Praxis der beteiligten Akteure. Entlang der Biographien des jungen Alexander von Humboldt und seiner Mitstreiter veranschaulicht sie die Aufbruchsstimmung ebenso wie die Erfolge und Misserfolge beim Arbeiten, Experimentieren und Erfinden. Prof. Ursula Klein arbeitet am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Sie ist außerdem Außerordentliche Professorin an der Universität Konstanz.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 07.11.2017
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Während der Frühphase der Industrialisierung und der Zeit der Herausbildung der Natur- und Technikwissenschaften herrschte überall in Europa Aufbruchsstimmung. Doch während in Frankreich die Revolution tobte, setzte die preußische Elite auf allmähliche Reformen. Dabei verband sie das Ziel technischer Innovation mit der Hoffnung auf soziale und ökonomische Verbesserungen. Viele der damaligen Naturforscher, Techniker und Staatsbeamte engagierten sich für den technischen und sozialen Fortschritt und das Gemeinwohl. Ursula Klein beschreibt diese Epoche und das Entstehen der Naturwissenschaften in Preußen nicht als anonymen Prozess, mit Hilfe von Zahlenkolonnen und Tabellen, sondern als gelebte Praxis der beteiligten Akteure. Entlang der Biographien des jungen Alexander von Humboldt und seiner Mitstreiter veranschaulicht sie die Aufbruchsstimmung ebenso wie die Erfolge und Misserfolge beim Arbeiten, Experimentieren und Erfinden. Prof. Ursula Klein arbeitet am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Sie ist außerdem Außerordentliche Professorin an der Universität Konstanz.

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Stand: 12.12.2017
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Aufbruch ins Unbekannte - Legendäre Forschungsr...
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Entdeckung neuer Welten Der Vorstoß in ferne Weltgegenden war bis vor hundert Jahren Wissenschaft und Abenteuer zugleich. Wer in See stach, um Neuland zu erkunden, erntete Ruhm - bezahlte aber mit Hunger und Qual. Alexander von Humboldt legte 1799, ausgestattet mit modernsten Instrumenten, gen Amerika ab. Auf der fast 3.000 Kilometer langen Reise erkundete er unter anderem die Wälder an Amazonas und Orinoco. Mit dieser legendären Fahrt begann von Deutschland aus eine über hundert Jahre dauernde Phase der systematischen Erforschung der Welt, die von herausragenden Einzelpersonen geprägt war. Diese Entdecker erschlossen und kartographierten alle Kontinente, das »dunkle Afrika«, die lebensfeindlichen Pole, das ferne Australien, sowie die endlosen Weiten Asiens und des wilden Amerika. Sie ertrugen Krankheit und Hunger für den Ruhm neue Welten zu entdecken. Aus dem Inhalt: Afrika: * Heinrich Barth * Emin Pascha * Oscar Baumann Asien: * Sven Hedin Australien und Ozeanien: * Ludwig Leichhardt Amerika: * Alexander von Humboldt * Alfred Hettner Polargebiete: * Deutsche Nordpol-Expeditionen * 1868 und 1869/70 * Forschungsschiff »Gauss« 1901 - 03 Imre Josef Demhardt ist Historiker, Geograph und Experte für Kartographiegeschichte. Er lehrt an der University of Texas in Arlington.

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Stand: 07.11.2017
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spät - Aufbruch ins Ungewisse
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Kurz gesagt: Es kommt einiges auf uns zu mit Klimawandel & Co. Das könnte einen in Angst und Schrecken versetzen. Aber es gibt da auch eine andere Seite: Wenn die Gattung Mensch sich einigermaßen klug anstellt, können wir dem drohnenden Exodus ein Schnäppchen schlagen - als erste Generation, die Evolutionsgeschichte schreibt und den Weg in eine Zukunft bereitet, die den Menschen auch weiterhin einschließt. Wer nur pessimistisch in die Zukunft blickt, hat das Objektiv auf Tele gestellt. Da bleibt zwangsläufig das Meiste außen vor, während der Rest gigantische Ausmaße annimmt. Wir sind spät dran, keine Frage. Früher wäre besser gewesen. Doch das ist Geschichte. Höchste Zeit also für die Reise ins Ungewisse. Lassen Sie Ihre Zukunft nicht von anderen entwerfen. Das könnte gründlich schief gehen. Guten Morgen, starke Zivilgesellschaft! Bernd Wulf, Jahrgang 1944- Bankkaufmann, Diplom-Ingenieur, Berufsschulpädagoge. Langjährige Berufstätigkeit als Kaufmann, davon 18 Monate in Mittelamerika, einige Jahre Physiklehrer am Gymnasium. Ehrenamtliche Engagements in der Friedensbewegung, der Verkehrspolitik und in der Bio-Vermarktung. Ämter im Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V. ZdK, im Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V., in der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Schleswig-Holstein e.V:, in der StattAuto eG Lübeck. Für einige Jahre genossenschaftlicher Berater im Projekt Climate and Energy in a Complex Transition Process towards Sustaynable Hyderabad der Humboldt-Universität zu Berlin; Lehrbeauftragter an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Veröffentlichungen: Pro Ehrenamt (2008); Tauschringe gründen und gestalten (2011); spät - Aufbruch ins Ungewisse (2013)

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Stand: 07.11.2017
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Briefe Juli 1795 bis Juni 1797
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Den zeitlichen Rahmen dieses Bandes bilden zwei Abreisen aus Jena. Anfang Juli 1795 tritt Humboldt eine Reise nach Berlin an, die zwar nur für wenige Wochen geplant war, die sich aber zu einem Aufenthalt von rund 16 Monaten ausdehnte, weil er bei der Ankunft die Mutter todkrank vorfand. Der Band schließt mit der Abreise Humboldts von dort im Juni 1797, dem Antritt einer lange geplanten Reise über Dresden und Wien nach Italien, die aber kriegsbedingt von Wien nach Paris führte. Der Mittelpunkt des Bandes ist aber nicht etwa Berlin, von wo die Mehrzahl der Briefe abgeschickt wurde, sondern Jena, wohin sehr viele adressiert waren. Die Briefe, die Humboldt an seinen Freund Schiller aus Berlin und Tegel schrieb, bilden eine schriftliche Fortsetzung jener Gespräche philosophischen und literarischen Inhalts, die die beiden bis zu Humboldts Abreise so gut wie täglich geführt hatten. Das überragende Thema dieser Episteln war in den ersten Wochen der Druck von Schillers Musenalmanach auf das Jahr 1796 beim Berliner Verleger Unger, den Humboldt zu überwachen hatte. Ein weiteres Hauptthema war die Rezeption von Schillers seit Januar 1795 erscheinenden Zeitschrift Die Horen beim Berliner Publikum. Eine längere Reise durch Norddeutschland wird im Spätsommer 1796 dazwischen geschoben, bei der er in Eutin mit Johann Heinrich Voss Bekanntschaft schließt und in Hamburg den alten Freund Friedrich Heinrich Jacobi wiedersieht. Diese Korrespondenz lebt jetzt wieder auf. Eine weitere Korrespondenz, die mit dem Hallenser Gräzisten Friedrich August Wolf, wird fortgesetzt. Der Band enthält darüber hinaus eine Reihe bisher ungedruckter Briefe an den Berliner Verleger Vieweg. Humboldts Freund Friedrich Gentz, dessen Deutsche Monatsschrift bei Vieweg erschien, hatte Bankrott gemacht, und diese Briefe bezeugen den verzweifelten Versuch Humboldts und weiterer Freunde, dessen finanziellen Ruin abzuwenden. Der Band schließt mit einer Reihe z. T. sehr interessanter Briefe an seine Frau Karoline aus der Zeit unmittelbar vor dem Aufbruch zur vermeintlichen Italienreise. Philip Mattson , Heidelberg.

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Stand: 07.11.2017
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Briefe Juli 1795 bis Juni 1797
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Den zeitlichen Rahmen dieses Bandes bilden zwei Abreisen aus Jena. Anfang Juli 1795 tritt Humboldt eine Reise nach Berlin an, die zwar nur für wenige Wochen geplant war, die sich aber zu einem Aufenthalt von rund 16 Monaten ausdehnte, weil er bei der Ankunft die Mutter todkrank vorfand. Der Band schließt mit der Abreise Humboldts von dort im Juni 1797, dem Antritt einer lange geplanten Reise über Dresden und Wien nach Italien, die aber kriegsbedingt von Wien nach Paris führte. Der Mittelpunkt des Bandes ist aber nicht etwa Berlin, von wo die Mehrzahl der Briefe abgeschickt wurde, sondern Jena, wohin sehr viele adressiert waren. Die Briefe, die Humboldt an seinen Freund Schiller aus Berlin und Tegel schrieb, bilden eine schriftliche Fortsetzung jener Gespräche philosophischen und literarischen Inhalts, die die beiden bis zu Humboldts Abreise so gut wie täglich geführt hatten. Das überragende Thema dieser Episteln war in den ersten Wochen der Druck von Schillers Musenalmanach auf das Jahr 1796 beim Berliner Verleger Unger, den Humboldt zu überwachen hatte. Ein weiteres Hauptthema war die Rezeption von Schillers seit Januar 1795 erscheinenden Zeitschrift Die Horen beim Berliner Publikum. Eine längere Reise durch Norddeutschland wird im Spätsommer 1796 dazwischen geschoben, bei der er in Eutin mit Johann Heinrich Voss Bekanntschaft schließt und in Hamburg den alten Freund Friedrich Heinrich Jacobi wiedersieht. Diese Korrespondenz lebt jetzt wieder auf. Eine weitere Korrespondenz, die mit dem Hallenser Gräzisten Friedrich August Wolf, wird fortgesetzt. Der Band enthält darüber hinaus eine Reihe bisher ungedruckter Briefe an den Berliner Verleger Vieweg. Humboldts Freund Friedrich Gentz, dessen Deutsche Monatsschrift bei Vieweg erschien, hatte Bankrott gemacht, und diese Briefe bezeugen den verzweifelten Versuch Humboldts und weiterer Freunde, dessen finanziellen Ruin abzuwenden. Der Band schließt mit einer Reihe z. T. sehr interessanter Briefe an seine Frau Karoline aus der Zeit unmittelbar vor dem Aufbruch zur vermeintlichen Italienreise. Philip Mattson , Heidelberg.

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Stand: 07.11.2017
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Goethes Briefe und Briefe an Goethe Bd. 2: Brie...
24,99 € *
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Der zweite Band der vorliegenden Ausgabe umfaßt die Briefe vom Aufbruch nach Italien (1786) bis zum Tod Schillers (1805). Es ist die sogenannte klassische Epoche im Leben und Wirken Goethes, kulminierend in dem Jahrzehnt der engen Zusammenarbeit mit Schiller. Anhand der vorgelegten Briefzeugnisse gewinnt der Leser einen einzigartigen Zugang zu Genesis und Wesen der klassischen Kunst- und Lebensauffassung Goethes, die im Kommentar eine alle Aspekte berücksichtigende und ausschöpfende Deutung erfahren. Besonders zu beachten sind die kurzgefaßten aber gehaltreichen Charakteristiken der Briefempfänger, wo nicht nur das biographische Tatsachenmaterial, sondern auch die persönlichen und geistigen Bezüge dieser Menschen zu dem Dichter dargelegt werden. Hingewiesen sei auf die Skizzen über Johann Heinrich Meyer, Johann Friedrich Reichardt, Christiane Vulpius, Christian Gottlob Voigt, Friedrich Schiller, die Gebrüder Humboldt, Friedrich August Wolf, August Wilhelm Schlegel und Carl Friedrich Zelter, die der Herausgeber bei aller Gedrängtheit der Darstellung in meisterhafter Hervorhebung der für seinen Zweck bezeichnenden Wesenszüge dem Leser vor Augen führt. Erich Funke, Journal of English and Germanic Philology Johann Wolfgang von Goethe gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung.

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Stand: 07.11.2017
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Martin Luther - Rebell in einer Zeit des Umbruchs
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Martin Luther, der Wittenberger Reformator, lebte in einer 'Epoche; in welcher der Glaube herrscht. Ja, in der Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit war es im Wesentlichen ihm zu verdanken, dass die Religion zu jener Kraft wurde, die Deutschland und Europa für mehr als ein Jahrhundert in ihren Bann schlagen sollte – 'glänzend; herzerhebend und fruchtbar'; aber auch finster, herzzerreißend und zerstörerisch. Das musste auch Luther durchleben – in hochfliegenden Stunden des Erfolgs und der Hoffnung, alle Welt zu überzeugen; und in bitteren Wochen, in denen er Satan und seine finsteren Gewalten gegen sich und sein Werk anstürmen sah. Nie aber hat er daran gezweifelt, dass ihn Gott selbst zu seinem Propheten berufen hatte. (Aus dem Prolog) Kein anderer Deutscher hat die Geschichte Europas zwischen Mittelalter und Moderne stärker geprägt als Martin Luther. Der Wittenberger Mönch bietet Kaiser, Papst und Kirche die Stirn, will die Universalreform der Christenheit, begründet aber den Protestantismus. Heinz Schilling, einer der besten Kenner der Epoche, stellt Luther in seine Zeit und schildert ihn nicht als einsamen Helden, sondern als Rebell in einem gewaltigen Ringen um die Religion und ihre Rolle in der Welt. Seine brillante Biographie dringt tief in Luthers Sphäre ein und zeigt den Reformator als schwierigen, widersprüchlichen Charakter, der kraft seines immensen Willens zwar die Welt verändert – in vielem aber auch ganz anders, als er es beabsichtigte Heinz Schilling ist em. Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine großen Bände über Aufbruch und Krise und Höfe und Allianzen und Die neue Zeit. Vom Christenheitseuropa zum Europa der Staaten. 1250 bis 1750 in den Reihen Das Reich und die Deutschen bzw. Siedler Geschichte Europas sind ebenso Standardwerke wie zahlreiche weitere wissenschaftliche Studien zur frühen Neuzeit

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Stand: 07.11.2017
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Streuverlust - Roman
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Die Reichweiten des Erfolgs - Renate Feyl erzählt eine fesselnde Geschichte aus der Radiowelt Die Geschichte von Roland Zarth ist die Geschichte einer großen Passion: zu hören und gehört zu werden. Aus dem Hörmenschen wird ein Radiomacher, der alles daransetzt, seinen Sender zur Nummer eins zu machen. Was man braucht, um sich im Frequenzgewirr der Metropole durchzusetzen, gibt gleichzeitig Aufschluss über die Beschaffenheit unserer Zeit. Roland Zarth steht am Anfang einer viel versprechenden Karriere: Mit seinem Spartensender_ Taff_ hat er sich in kürzester Zeit etabliert. Der Aufstieg vom Geschäftsführer der Taunuswelle zum Akteur auf der Hauptstadtbühne prädestiniert ihn in den Augen seiner Geldgeber für Größeres. Er soll das defizitäre Metropolenradio zum Erfolgssender machen. Das heißt zum ersten Mal Vollprogramm, und dieser Aufgabe widmet sich Zarth mit ganzer Kraft. Was dies für seine Lebensgefährtin Vera bedeutet, die hin- und hergerissen ist zwischen ihrer eigenen Karriere als Innenarchitektin und dem tiefen Wunsch nach Familie und Kindern, zeigt Renate Feyls mitreißender und humorvoller Roman auf höchst anschauliche Weise. Renate Feyl wirft einen ironischen Blick hinter die Kulissen einer Welt, in der Erfolg alles gilt, schwarze Zahlen am hellsten leuchten und der Hit-Mix sanft die Werbeinseln umspült. Dieser Roman über den Leerlauf der Rotation zeigt die Verhältnisse, in denen wir leben. Eine staunenswerte Geschichte von einem Aufsteiger, der auch im Niedergang umstandslos zum Neubeginn ansetzt. Renate Feyl, 1944 in Prag geboren, Schulbesuch in Jena, Lehre als Buchhändlerin, ehrenamtliches Engagement als Leiterin eines großen Berliner Klubs der Arbeiterjugend, anschließend Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin. Nach dem Studium veröffentlichte sie 1977 den Essayband Bilder ohne Rahmen, Gespräche mit den Nachfahren berühmter deutscher Wissenschaftler, wie Wilhelm von Humboldt, Mommsen, Virchow, Helmholtz, Haeckel, Graefe, Bode u.a. Da in diesem Band nur eine einzige Frau, Lise Meitner, vorhanden war, interessierte sich die Autorin dafür, was Frauen in der Wissenschaft geleistet haben und nach aufwendigen Recherchen erschien 1981 Der lautlose Aufbruch. Elf Porträts über Frauen, deren Leistungen aus der Geschichte der Wissenschaft nicht mehr wegzudenken sind, wie z.B Maria Sibylla Merian, die Begründerin der deutschen Insektenkunde, Dorothea Erxleben, die erste Ärztin Deutschlands, Caroline Herschel, Astronomin und Kometenentdeckerin, Betty Gleim, Pädagogin und Begründerin der ersten Gewerbefachschule für Frauen, Emmy Noether die Mitbegründerin der modernen abstrakten Algebra u.a.Mit dem Lautlosen Aufbruch wurde ein neues Kapitel in der Emanzipationsgeschichte aufgeschlagen. Es ging nicht um Frau und Schönheit, Frau und Mütterlichkeit, sondern erstmals stand das Thema Frau und Kopf, Frau und Erkenntnis im Mittelpunkt. Das Buch fand im deutschsprachigen Raum weite Verbreitung. Fortan widmete sich die Autorin herausragenden Frauen der Geistesgeschichte. Die Romane über die Gottschedin (Idylle mit Professor), über Sophie von La Roche (Die profanen Stunden des Glücks) über Caroline von Wolzogen (Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit) und über Sophie Charlotte (Aussicht auf bleibende Helle) sind zwar in der Geschichte angesiedelt, behandeln aber ein aktuelles Thema: inmitten all der Abhängigkeit, Kinder, Familie, Beruf, seine Unabhängigkeit zu finden und selbstbestimmt zu leben.1992 erschien bei Kiepenheuer & Witsch der Roman Ausharren im Paradies. Er erzählt die Geschichte einer Akademiker-Familie von 1945 bis zum Fall der Mauer und schildert den Alltag unter den Bedingungen des real existierenden Sozialismus in der DDR. Mit diesem Roman war die Autorin zu Vorlesungen an japanischen Universitäten unterwegs. Die Stiftung Lesen Mainz zählte 1998 Ausharren im Paradies zu den 100 wichtigen Romanen des 20.Jahrhunderts. Renate Feyl lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Literatur über die Autorin • Prof. Robert von Hallberg, University of ChicagoLiterary intellectuals and the dissolution oft the state. Professionalism and Conformity in the GDR.The University of Chicago Press 1996• John D.Pizer, Louisiana State University, Imagining the Age of Goethe in German Literature 1970-2010, First published 2011 by Camdon House, Rochester New York Beiträge in Anthologien • Ringvorlesung, Sommersemester 1984, Frauen und Wissenschaft, Der lautlose Aufbruch - Ein Aufbruch zu den Möglichkeiten des Menschen ,

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Stand: 07.11.2017
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Private Förderung zeitgenössischer Literatur - ...
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Seit den neunziger Jahren laviert der Literaturbetrieb zwischen Hype und Flaute. Die Wiederkehr des Erzählens, die Pop-Literatur und eine Expansion literarischer Veranstaltungen sorgen für Präsenz, Publicity und Publikum. Der Buchmarkt dagegen stagniert und die öffentliche Hand kürzt ihre Mittel zur Förderung von Literatur und Autoren. Das Buch fragt daher nach der Funktion und Bedeutung privater Förderer in diesem Zusammenfall von Aufbruch und Krise. Auf der Basis breiter empirischer Recherchen werden erstmalig Strategien und Schwerpunkte der Förderung von zeitgenössischer Literatur durch Stiftungen und Unternehmen untersucht. Am Beispiel der bundesdeutschen Literaturhäuser wird nach möglichen Wechselwirkungen zwischen Finanzierungsstrukturen und Programmarbeit gefragt. Die Studie analysiert das nicht staatliche Engagement für Literatur ausgehend von der Theorie der Gabe in der Nachfolge von Marcel Mauss und entwickelt drei Modelle, um die verschiedenen Formen privater Literaturförderung zu systematisieren. Sonja Vandenrath (Dr. phil.) ist seit dem Abschluß ihrer Promotion Literaturreferentin der Stadt Frankfurt am Main. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin war sie mehrere Jahre bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen tätig. Die Untersuchung ist im Rahmen eines DFG-Projektes an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema Literatur und Marketing entstanden.

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Stand: 12.12.2017
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